Viele Fehler und ein Wunder
Erster Fehler: Während der Schwangerschaft habe ich keine Stillbücher zum lesen gehabt und habe leider auch keinen Babypflege-Kurs besucht. Ich hatte also keine
Ahnung was auf mich zukam. Zwar hatte ich viele Bücher gelesen. Aber teils waren sie veraltet und Stillbücher sowie Stillberaterinnen gibt es in der Türkei keine. Selin kam am 26.11.2000 an
einem Sonntag per Kaiserschnitt zur Welt. Ich wollte einen Kaiserschnitt, weil ich vor den schrecklichen Wehen Angst hatte und weil auch die Frauenärztin gemeint hatte, mit 37 Jahren sei die
normale Geburt für das Baby gefährlich. Auch meine Mutter wollte Kaiserschnitt, obwohl sie eine normale Geburt hatte.
Selin war 3.505 gr
schwer und 49 cm lang. Keine Frühgeburt. Sie wollte aber nicht wie geplant am Mittwoch sondern drei Tage früher zur Welt kommen. Nicht so schlimm. Zum Glück hatte ich ein gutes Krankenhaus ausgesucht, natürlich nicht sehr bewusst. Ich hatte keine Ahnung von rooming-in (das gibt es in der Türkei noch nicht) und dass das Baby immer
bei der Mutter bleiben sollte und dass es immer an der Brust und zwar abwechselnd saugen soll, wenn es will oder schreit. Und dass das Baby nach der Geburt keine künstliche Nahrung braucht,
weil die Reserven ausreichen, wusste ich natürlich auch nicht. Vor allem, dass man ihm kein Fläschen geben soll, damit keine Saugverwirrung entsteht, wusste ich natürlich auch nicht. Na
ja. Die Krankenschwestern brachten das Baby zu mir und legten es an meine Brust. So lernte ich, wie sie saugen muss. Besonders nachts liessen sie sie stundenlang bei mir, ohne leider zu
sagen, dass ich die Brust wächseln sollte. Das war anstrengend, weil ich wegen dem Kaiserschnitt schlecht sitzen konnte. Und wenn sie sehr weinte, riefen wir die Krankenschwester und sie
brachte sie ins Babyzimmer. Wir sahen, das sie ihr im Babyzimmer (Gott sei Dank nicht mit Flasche) mit kleinem Löffel künstliche Nahrung (Farley's First Milk) gaben. Nach vier Tagen als
wir das Krankenhaus verliessen, gaben sie uns von dieser künstlichen Nahrung mit, um ihr sie notfalls zu geben.
Zweiter Fehler: Wir hatten uns vor der Geburt nicht gründlich überlegt, wo sie schlafen sollte. Als wir zu Hause waren, war es schrecklich. Wir mussten zuerst fieberhaft unser
Schlafzimmer einrichten. Das heisst, wir haben regelrecht umgeräumt, um für den Servicewagen Platz zu schaffen, weil unser Schlafzimmer sowieso sehr eng war und ist. Wir beschlossen sie in
der Tragetasche auf dem Servicewagen schlafen zu lassen. Und banden die Tasche am Bettende fest. 40 Tage lang schlief sie so mit uns im Schlafzimmer, was gut klappte. Zum ersten Mal musste
ich lernen Windeln zu wechseln. Wir schauten auf das Windelpaket, wie die Windel zu wechseln ist. Natürlich hatte ich auch gute Lexika mit Fotos, wo ich auch reinschaute. Aber wegen
dem Kaiserschnitt konnte ich mich kaum bücken. 10 Tage lang war es so. Ansonsten hatte ich keine Schmerzen und auch keine befürchteten Blähungen. Ich habe dies ein wenig ausführlich
beschrieben, damit man den Stress, den wir hatten, ein wenig ahnen kann. Ich war nach der Geburt sehr nervös und sehr müde. Sogar die kleinste Arbeit war für mich zuviel. Und vier Monate
lang weinte ich auch öfters ohne Grund. Ich hatte eine Depression.
Dritter Fehler: Wir hatten keine erfahrernen Leute um uns. Nur ich und mein Mann. Von Natur aus, kann ich niemanden um Hilfe bitten und wenn ich Schmerzen habe oder Kummer, möchte
ich keinen, der mir hilft. Weil ich es nicht möchte zur Last zu fallen. Leider gibt es in der Türkei auch keine Stillberaterin und keine so ausgebildeten Hebammen. Die Hebammen sind meistens
nur auf den Dörfern dazu da, ohne Arzt zur Geburt im Hause zu helfen. Das ist alles. Also keine Beratung nach der Geburt.
Der Stress und die Hilflosigkeit und das Unwissen wurden schon am ersten Tag zum Problem. Unsere Kleine schrie und weinte sieben Stunden lang ununterbrochen, von dem Zeitpunkt an, von dem
sie die Wohnung betreten hatte. Wir taten alles, um sie zu beruhigen. Windel wechseln, Stillen, künstliche Nahrung geben, auf dem Arm halten, Wiegen ect. Aber vergeblich. Alles zum
Beruhigen, was in den Lexika empfohlen wurde, taten wir, aber ohne Erfolg.
Vierter Fehler: Erst viel später, also vier fünf Monate später, also nach dem die Schreitage zu Ende waren, die einen Monat lang andauerten, hatte ich erfahren, dass die
Kuhmilch, die die Mutter trinkt, Blähungen beim Baby verursachen kann und dass die Mutter deshalb nicht sehr viel Milch trinken sollte. Wobei ich selber nach der Geburt nur 40 Tage gestillt
worden war und danach Kuhmilch bekam. Ich hatte mein ganzes Leben lang immer Kuhmilch liebend gerne und viel (d.h. ein Liter pro Tag) getrunken. Und ich hatte auch in einem alten Buch
gelesen, dass Milch trinken die Milchproduktion fördere. Ich bin sowieso milchsüchtig und dass ich lt. Buch das auch tun sollte, gefiel mir natürlich. Ich trank also viel Milch und machte
mir auch viel Pudding mit Reismehl. (In der Türkei ist es sehr üblich auch den Babys Pudding mit Reismehl zu geben, was ich aber nicht tat.) Und ass auch viel Süsses. Das arme arme Baby
hatte wegen meiner Milchliebe soviel Blähungen, das es sogar manchmal 12 und sogar einmal 16 Stunden lang weinte. Der Geschrei begann besonders abends. Sie wollte immer unter den Armen
hochgehalten werden, was wohl die Schmerzen linderte. Aber wir waren am Ende. 16 Stunden! Stellen sie sich das mal vor. Beim ersten Mal als sie 12 Stunden weinte, wollte mein Mann sie zum
Krankenhaus bringen. Wir stiegen also um 2 Uhr nachts ins Auto und ein Wunder! Sie schlief im Auto ein. Wir fuhren also wieder nach Hause. Die Kinderäztin hatte uns für Blähungen ein Zäpfchen verschrieben. Aber wir durften es nur zwei dreimal im Monat benutzen. Aber nach dem
Zäpfchen schlief sie sofort ein. Also hatte sie Schmerzen.
Fünfter Fehler: Weil ich sie nur zwei drei Stunden einmal anlegte (ich weckte sie aber nicht, wenn sie schlief), um Blähungen zu vermeiden, hungerte die Arme. Was wir natürlich
nicht wussten, weil wir keine Waage hatten. Also musste sie auch wegen Hunger geschrien haben und die Blähungen kamen noch dazu. In einem Buch hatte ich naemlich gelesen, man solle sie nur
zwei drei Stunden einmal anlegen, damit sie keine grossen Blähungen hat. Am 29.11.00 wog sie nur 3360 gr. Und ein Monat später am 29.12.00 nur 3805 gr. Sie hatte also in einem Monat nur 445 gr
zugenommen. Die unterste Grenze. Fast zu wenig. Wir gingen zu einer anderen Kinderärztin, die meinte: "Legt es immer an, wenn es schreit." Also taten wir das. Und am Ende des
Tages hatte sie einen prall geschwollenen Bauch, wegen Blähungen. Sie weinte wieder ganz schlimm. Wir wussten natürlich auch nichts von Wachstumsschüben. Auch wohl die Kinderärzte nicht!
Sie riet uns auch sie alle drei Stunden zu wecken, um sie zu stillen. Denn nach 12 Stunden Geschrei schlief sie ca. 10 Stunden. Einmal versuchte ich sie deshalb nachts zu wecken, um sie nach
Rat des Arztes zu stillen. Sie wurde sehr schwer wach und nachdem sie wach war, schrie sie wieder Stunden lang. Ich schwor sie nie wieder zu wecken.
Sechster Fehler: Wir kauften eine Waage. Ich fing an sie zu wiegen, was ich wieder in einem Buch gelesen hatte, um festzustellen, ob sie genügend trinkt. Auch die zweite Kinderärztin hatte dies empfohlen.Also vor dem Stillen und nach jeder einzelnen Brust wog ich sie. Ich war sehr am Zweifeln. Denn ich stellte fest, dass die linke Brust zu wenig Milch
produzierte. Viel weniger als die Rechte. Ich war an der linken Brust vor ca. 5 Jahren operiert worden. Aber später sollte ich erfahren, dass dies die Milchproduktion nicht beeinflusse.
Also fing ich an immer mit der linken Brust als erstes zu stillen, um die Milchproduktion zu fördern. Tatsächlich kam dann mehr Milch von der linken Brust.
Siebter Fehler: Abends stellte ich ausserdem fest, dass die Milchproduktion viel weniger wurde. Im Buch stand, das käme davon, weil man sich zu wenig ausruhe. Alle, d.h. mein
Mann, meine Mutter, die Kinderäztin rieten mir, ihr abends eine Flasche zu geben. Sonst würde sie verhungern. Ich musste folgen. Tatsächlich nach der Flasche schlief sie beruhigt ein.
Wir wogen sie weiterhin. Und wenn sie z.B. die im Buch vorgeschriebene Menge, d.h. ein Fünftel des Körpergewichtes, nicht getrunken hatte, gaben wir ihr die Flasche. Das tat ich 17 Tage
lang!! Gott sei Dank gewöhnte sie sich nicht an die Flasche und es kam nicht zu Saugverwirrungen! Ich hatte ausserdem wunde Brustwarzen, weil ich nicht wusste, wie man sie genau anlegen
sollte. Die Arme musste ihren Kopf drehen, um zu trinken. Ich benutzte auch Stillhütchen, um den Schmerz zu lindern. Aber nach dem unten erwähnten Wunder lernte ich auch das richtige
Anlegen!
Das Wunder: Ich entdeckte im Internet die Seite "www.ichstille.de". Und das war wie ein Wunder und Elke war wie ein Engel.!! Danach wurde die Flasche
weggestellt. Und ich begann sie nachts (ca. um drei Uhr) einmal zu stillen. Dazu brauchte ich sie nicht zu wecken. Sie trank im Schlaf und schlief weiter. Aber dies half mir sehr. Denn das nächtliche Stillen förderte die Milchproduktion, weil der Prolaktin (die Milchproduktion anspornendes Hormon) -Spiegel nachts am höchsten ist. Jede dritte Stunde anlegen führte bei mir
aber erst, anstelle drei Tagen, nach einer Woche zu mehr Milchproduktion. Endlich merkte ich nach einer Woche, wie die Milch in die Brust schoss! Und sie nahm von da an tüchtig zu. Ich
unterliess, sie andauernd zu wiegen. Nur einmal die Woche wog ich sie. Am 26.1. 01 wog sie schon 5000 gr. Sie hatte also in einem Monat 1200 gr zugenommen. Ich musste aber noch paar Kinderärzte
wechseln. Wobei eine in Amerika gearbeitet hatte. Aber alle diese Ärzte waren von der Fertignahrung-Industrie aufgekauft worden. Mir wurde sogar von einer Milchpumpen-Lieferantin gesagt,
dass die Fertignahrung-Firmen den Ärzten Wohnungen schenken, damit sie ihre Produkte verschreiben. Mein fünfter und auch jetziger Kinderarzt, sagte mir bei der Sechs-Monats-Untersuchung,
dass er Selin als Musterkind zeigen werde, weil es nur mit Vollstillen so gut zugenommen habe. Sie hatte sogar die Wachstumskurve gewechselt und gehörte unter die 5 %igen Babys, die sehr
gut gedeihen. Wie erfreulich für uns!!
Achter Fehler: Die dritte Kinderärztin, die von der Milchpumpen-Lieferantin, die zugleich "Stillberatung" (nicht aber vergleichbar mit den Stillberaterinnen in
Deutschland) macht, empfahl mir eine andere "stillfreundliche" Kinderärztin, die in Amerika gearbeitet hatte und im berühmten amerikanischen Krankenhaus in Istanbul arbeitete. Im
vierten Monat hatte Selin grünen sehr flüssigen Stuhl und das jeden Tag ca. 10 Mal. Die Stuhlanalysen zeigten keine Rotaviren. Die berühmte Kinderärztin riet ABZUSTILLEN und verschrieb
eine Flaschennahrung. Vier Tage lang pumpte ich ab und gab der armen Selin nur mehr Fertignahrung ohne Lactose. Die Ärztin meinte nämlich, dass die Kleine die Lactose in der Muttermilch
nicht vertragen würde. Wir gingen zu einer anderen Kinderärztin, die wirklich stillfreundlich war. Sie liess den Stuhl nochmal untersuchen: Keine Lactoseunvertraeglichkeit und keine
Rotaviren. Sie riet uns weiterhin zu stillen, denn das Stillen sei die beste Arznei bei Durchfall,und mit der Beikost zu beginnen und um den Stuhl wieder in den Griff zu bekommen, Selin
Kartoffeln und Rüben zu geben. Ich wollte aber keinesfalls so früh mit der Beikost beginnen. Elke zerriss sich beinahe, um mir zu helfen, als ich ihr die Frage stellte: " Wegen
Durchfall abstillen?" Sie fragte auch andere Kinderärzte und Stillberaterinnen. Sie riet mir weiter zu stillen. Was ich auch nach vier Tagen Abpumpen tat. Aber das Abpumpen war
einerseits sehr gut für mich gewesen, da ich fast jede vierte Stunde, auch nachts, abpumpte. Und ich konnte feststellen, dass ich sehr viel Milch hatte. Als ich von einer Brust abpumpte,
tropfte die Milch bereits von der anderen. Ich hatte schon vor dem Durchfall-Ereignis einmal Milchstau gehabt, der trotz abpumpen und warmem Wasser und Stillen drei Tage andauerte. Deshalb
hatte ich Angst, dass ich während dieser vier Tage wieder Milchstau haben könnte. Was auch passierte. Denn ich hatte eine Milchpumpe aus Glas, die mir zerbrach und bis mir mein Mann eine
neue brachte, hatte ich Milchstau. Bitte kauft keine Glaspumpen, weil sie zerbrechen können. Aber ich fand eine gute Lösung für den Milchstau, den ich später noch paar Mal wegen Stress
hatte. Nämlich die Baby-Wärmaflasche. Heisses Wasser rein und über das T-Shirt direkt auf die Brust und auch auf die Brustwarze, da sich der Knoten fast neben der Brustwarze befand. Und
dann pumpte ich ab. Es dauerte fast zwei Stunden, aber ich schaffte es. Selins grüner Stuhl dauerte schon seit zwei Wochen an. Allerdings vier bis sechsmal pro Tag. Und dies obwohl ich
wieder mit dem Stillen begonnen hatte. Die vierte Kinderärztin, die ja Beikost empfohlen hatte und seit 15 Jahren Ärztin war, sagte ratlos:"Ich weiss leider nicht, was ihr Baby
hat." Ich geriet in Panik. Könnte es ein bösartiges Darmgeschwulst sein? Wir suchten nach einer pediatrischen Gastroenterologin. Wir fanden sie auch. Die Professorin für
Gastroenterologie fragte uns nach der Gewichstzunahme und nach dem Wohl des Babys. Sie hatte trotz Durchfall in den zwei Wochen 240 gr zugenommen und war munter. Daraufhin ärgerte sie sich
über uns und sagte: " Das Verdauungssystem der Babys kann sich von Zeit zu Zeit ändern und dann kann es auch zu grünem Stuhl kommen. Aber dies bedeutet nich Durchfall. Da sie ja
zugenommen hat. Bei Durchfall hätte sie nicht zugenommen und wäre auch nicht munter! Kurz, wenn sie munter ist und weiterhin zunimmt, brauchen sie keineswegs etwas zu befürchten!! Wenn
sie auch vor diesem Ereignis nur alle zwei Tage einmal Stuhl gehabt hat, was allerdings annormal gewesen ist, ist es völlig normal, dass ein gestilltes Baby viermal am Tag Stuhl hat!"
Wir waren sehr erleichtert. Später lernte ich, dass gestillte Babys pro Tag bis zu 10 Mal Stuhl haben können. Dies sei völlig normal! Paar Tage später nach dem Besuch der Professorin war
auch der grüne Stuhl nicht mehr da.
Ich stillte Selin bis gegen Ende des neunten Monats voll, weil sie hochallergiegefährdet ist. Denn beide Eltern haben Allergien. Bis Ende des neunten Monats musste ich sie ca. 9 bis 12
mal anlegen. Das war hart. Nach dem neunten Monat verzichtete ich aber auf das nächtliche Stillen. Es klappte ohne Probleme. Sie schlief einfach durch. Danach begann ich langsam langsam mit
der Beikost. Sie wollte und will immer noch mit den Fingern selber essen. Und zwar feste Nahrung, wie Brot, Kartoffeln etc. Ich konnte ihr am Anfang überhaupt keinen Brei geben. Nur
Zerquetschtes. Und Suppen ass sie nicht. Obwohl überall stand, dass man Breie geben solle. Ich war verzweifelt. Na ja. Schliesslich nach etlichen Versuchen, trank sie aus dem Löffel
Hühnerbrühe, was ihr absolut sehr gefiel. Sie ist nun fast ein Jahr alt und trinkt Fleischbrühe immer noch sehr gerne. Aber Brei mag sie immer noch nicht, was sie ja in ihrem Alter auch
nicht mehr benötigt. Nun bekommt sie ihren zehnten Zahn. Und als sie die oberen Backenzaehne bekam, wollte sie nichts festes Essen, sondern nur trinken und besonders gestillt werden.
Deshalb ist es auch beim Zahnen sehr von Vorteil, wenn man noch stillen kann. Auch als sie einmal Schnupfen hatte, wollte sie nur gestillt werden. Ich stille sie immer noch und dies am Tag
immer noch ca. fünfmal, weil sie gerne gestillt werden möchte und wegen dem Zahnen auch wenig isst. Wenn ich sie nicht gestillt haette, wäre sie wahrscheinlich verhungert. Da ich ihr
keine Kuhmilch geben konnte, weil mein Mann Kuhmilch-Allergie hat. Aber heute habe ich ihr ein wenig Kuhmilch gegeben. Vor ca. zwei Wochen hatte sie das erste Mal Kuhmilch bekommen, hatte
aber kurz später gespuckt. Ich werde aber nicht darauf beharren, da sie sowieso gestillt wird, braucht sie ja auch keine Kuhmilch extra zu trinken, oder? Ich werde sie weiterhin stillen,
bis sie sich selber abstillt. Ich vermute aber, dass dies lange dauern wird. Denn gestillt zu werden hat sie sehr gerne.
Ich wünsche Euch allen eine wunderschöne Stillzeit mit Euren süssen Babys!
Und möchte noch einmal von Herzen Elke für ihre sehr grosse Hilfe danken.!!!
Rengin Arndt, Istanbul
mit Selin
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