Meinung zum Artikel von Mr. John SeabrookIch finde den Artikel von John Seabrock sehr treffend. Uns ging es sehr ähnlich, nur haben wir früher aufgegeben und den Kleinen bald zu uns ins Bett genommen. Inzwischen haben wir noch ein Baby bekommen und für sie haben wir nicht einmal ein Bett gekauft. Wir sind sehr glücklich mit dieser Regelung und haben auch keine Angst, dass wir unsere Kinder nie aus dem Bett kriegen. Die werden bestimmt irgendwann freiwillig vor ihren schnarchelnden und lesenden Eltern flüchten. Unsere Tochter (9 Monate) schläft meistens einfach irgendwo irgendwann ein. Ich lege sie ins Bett neben mich zwischen die Wand , wenn ich zu Bett gehe, so dass ich sie in der Nacht stillen kann. Unser Sohn (2 Jahre) legt sich meist mit einem Büchlein ins Bett oder springt auf dem Bett herum, bis er einschlafen möchte. Für uns ist es eine praktische Lösung, da wir beide arbeitstätig sind. So wacht niemand auf, wenn ich die Kleine nachts stillen muss ... meine Tochter und ich auch fast nicht :-). Wir müssen keine hysterischen Anfälle unseres Sohnes überleben, wenn wir todmüde dasitzen und verzweifelt unseren Wildfang zu überzeugen versuchen, dass er schlafen muss. Ausserdem würde ich nie mehr die süssen Momente missen, an denen ich wach daliege, mir meine schlafende Familie anschaue und eines der Kinder verzieht sein Gesicht zu einem kleinen verträumten Lächeln. Oder wenn wir die Kinder blitzschnell beruhigen können, wenn sie etwas schlimmes geträumt haben, weinend aufwachen und zu uns hinüberlangen. Für uns hat das Familienbett damit zu tun, auch nachts für unsere Kinder dazusein. Wenn die meisten Paare einmal ehrlich wären, ist ja eigentlich der Haupvorbehalt gegen das Familienbett, nicht irgenwelche ominösen Studien über sonst etwas, sondern geht es nur um das Sexleben der Eltern. Ehrlich gesagt finde ich persönlich ein auf das Ehebett reduziertes Sexleben sehr langweilig (es gibt schliesslich viele schöne Orte !) und, meine lieben MitMamas, wenn wir könnten, würden wir meistens abends am liebsten zum Partner sagen:"Sorry, Schatz, ich bin zu müde..." Morgens, wenn die Kinder noch schlafen, kann man sich auch um den Partner kümmern und wenn man sich daran stört, dass die Kinder 'dabeisind', dann kann man ganz einfach das Zimmer wechseln. Also, auf viel mehr ausgeruhte Mamas und Papas und ausgeglichene Kinder !! Yvette
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